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Vermögensverwalter in Existenznot.

31. März 2017

Clifford Padevit

Neue regulatorische Auflagen erhöhen die Kosten für unabhängige Vermögensverwalter. Für einige ist die Lage dramatisch. Digitale Angebote können helfen.

Das Wasser steigt, und nicht für alle ist eine Schwimmhilfe greifbar: Die meisten unabhängigen Vermögensverwalter (UVV) klagen über die zusätzliche Regulierungsarbeit, die auf sie zukommt. Einige sehen gar die Existenz bedroht.

Mit doppelter Wucht

Der Druck punkto Regulierung äussert sich doppelt: Erstens erhöhen die Depotbanken die Anforderungen. Zweitens gibt es Kosten, die sich aus konkreten Regulierungsvorhaben ergeben.

Compliance kostet

Forscher der Zürcher Fachhochschule ZHAW schätzen die Kosten auf 70’000 bis 128’000 Fr. Zu diesen einmaligen Kosten kommen die steten Ausgaben, vor allem für Compliance.

Unterstützung von aussen

Hilfe bieten Systeme und Anbieter, gerade im Bereich der Compliance. Für Anwendungen zum Umgang mit Regulierungen gibt es bereits einen Namen: Regtech.

Ein wenig konzentrierter Sektor

Etwas über 2000 unabhängige Vermögensverwalter soll es in der Schweiz geben, und sie sollen zusammengenommen rund 600 Mrd. Fr. Kundenvermögen verwalten.

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